Die unendlichen Weiten Südtirols: Das Meraner Land

Heute hier, morgen dort, übermorgen anderswo: In der letzten Zeit war ich beruflich sehr eingespannt und meine Arbeit erfordert – da erzähle ich euch bestimmt nichts Neues – ein sehr hohes Reisepensum, nur so kann ich alle anfallenden Verpflichtungen auch wirklich wahrnehmen. Trotzdem ist ständiges Reisen nicht gleichbedeutend mit Erholung; manchmal verbringe ich mehr Zeit im Flugzeug als am Zielort selbst. Klar, der Körper muss diese Belastungen immer mitmachen, sonst würde das Ganze auch nicht so reibungslos funktionieren.

Genau deswegen gönne ich mir trotz des vollen Terminkalenders regelmäßige Auszeiten zum Krafttanken, Abschalten, die Seele baumeln lassen – und von meinem letzten Trip möchte ich euch hier erzählen, er war nämlich eines der schönsten Erlebnisse, die ich in der letzten Zeit hatte und ich habe durch ihn einen traumhaften Landstrich kennenlernen dürfen, den ich mit Sicherheit bald wieder besuchen werde: das Meraner Land in Südtirol!

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Was als entspannter Trip begann, entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zum Traumurlaub, denn natürlich habe ich mich nicht alleine auf den Weg nach Südtirol gemacht, einige meiner besten Blogkumpels waren mit dabei. Und schon bei der Ankunft kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus, ich hatte die Region zwar schön vorgestellt, jedoch auf Grund der Lage mit einem eher kälteren Landstrich gerechnet – doch hier herrschte fast schon mediterranes Feeling und auch unsere Übernachtungsmöglichkeit, das Ottmanngut in Meran, erinnerte mich mehr an eine toskanische Villa als an ein Hotel in einem Alpenstädtchen. Doch natürlich möchte man sich die einmalige Natur nicht entgehen lassen, deshalb haben wir uns erst einmal auf einen kleinen Erkundungstrip gemacht:

 

Zu meiner eigenen Schande muss ich zugeben, dass ich diesen Landstrich bislang komplett verkannt habe – das Städtchen Meran mit seinen knapp 40.000 Einwohnern ist ein kleines Schmuckstückchen und auf jeden Fall eine Reise wert und auch die Umgebung ist einzigartig schön: Wohin das Auge auch blickt begegnet uns ein idyllisches Postkartenmotiv nach dem anderen: das satte Grün der Weinreben, das sanfte Rauschen des Flusses in seinem Lauf oder die traumhafte Sicht vom Berg auf den naturbelassenen Landstrich – Entscheidung gefällt: Hier will ich wieder hin!

Die kommenden Tage standen dann ganz im Zeichen der Erholung und wir haben es uns wirklich gut gehen lassen: Den nächsten Stop machten wir im San Luis Retreat & Lodges, einer wohl einmaligen Unterkunft in nobel ausgestatteten Holzhäusern, die wirklich jeden Komfort boten – und einen unfassbaren Blick auf die sagenhafte Landschaft gab es noch obendrauf! Ein weiteres, besonderes Highlight war bestimmt der Infinity-Pool im Miramonti Hotel – so ein Teil brauche ich dringend für Zuhause. Obwohl, immerhin habe ich somit einen Grund mehr, wieder nach Südtirol zu kommen!

Doch es gab eine Sache, die ich bislang nicht thematisiert hatte, in diesem Urlaub wurde mir die Möglichkeit gegeben und ich konnte mir einen wirklich langgehegten Traum erfüllen, der schon lange überfällig war: Paragliding, also Gleitschirmfliegen! Tirolfly bietet solche Ausflüge über die traumhafte Natur Südtirols an – eine Chance, die ich mir nicht entgehen lassen wollte! Natürlich bin ich nicht alleine geflogen – viel zu gefährlich, ein Fly Instructor hat mich als Tandempartner mitgenommen, der im übrigen auch Bürgermeister vom Nachbarort war.

Wer noch nie einen Trip mit einem Gleitschirm unternommen hat, dem sei an dieser Stelle gesagt: Holt das auf jeden Fall nach, es ist ein wirklich unglaubliches Gefühl, sanft und ruhig über die Berggipfel und Tannenspitzen zu gleiten, die Seele baumeln zu lassen und den unfassbaren Ausblick zu geniessen – hoffentlich kann euch mein Video dieses einmalige Gefühl ein wenig vermitteln; mein verkniffener Gesichtsausdruck liegt lediglich an der superhellen Sonne – also nehmt bei eurem Flug ne Sonnenbrille mit! Und mit diesem supergeilen Erlebnis endet mein Reisebericht – Meraner Land, wir sehen uns bald wieder!

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Willy Dr. Lima

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2 Kommentare zu “Die unendlichen Weiten Südtirols: Das Meraner Land”

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