Südtirol zum Zweiten: Meine Rückkehr ins Meraner Land

Als Blogger ist man nunmal viel auf Reisen, doch auch wenn eigentlich jeder Städtetrip auf seine Art einzigartig ist, wünscht man sich doch manchmal ein wenig Ruhe, um zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen. Diesen Wunsch hatte ich im Sommer des Öfteren, es war damals eine ziemlich anstrengende und kräftezehrende Zeit mit wenig Verschnaufpausen.

Da kam mir eine Einladung von Freunden gerade recht, die mich im Juli zu einem Kurztrip nach Südtirol, genauer gesagt ins Meraner Land, eingeladen hatten – ich hatte euch bereits hier davon berichtet. Wie ihr dem – inzwischen ja auch schon einige Monate alten – Reisebericht entnehmen könnt, haben mir die Menschen, das Essen, die Natur und alles drumherum dort wirklich gefallen und für mich stand relativ schnell fest, dass ein neuerlicher Besuch eher kürzer als länger folgen würde.

Wann genau, war mir zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar – die kommenden Monate schienen auf den ersten Blick ziemlich vollgepackt und somit durchgeplant. Dennoch habe ich es vor einigen Wochen spontan geschafft, diesem wunderbaren Landstrich einen erneuten Besuch abzustatten – und erneut bin ich nicht enttäuscht worden, ganz im Gegenteil!

Dazu sollte man vielleicht wissen, dass ich berufsbedingt viel Zeit vor dem Computer verbringe – auch während meines Aufenthaltes in Südtirol steht der Arbeitsalltag natürlich nicht still: auf E-Mails muss man reagieren, Fragen der Community sollten beantwortet werden – das ganze Rundumpaket eben. Dieses Mal jedoch habe ich meine Arbeit auf ein Minimum beschränkt und sie zudem mit Blick auf eine wunderschöne Naturkulisse erledigt – man gönnt sich ja sonst nix!

Übernachtet habe ich wie bei meinem letzten Aufenthalt auch im San Luis Retreat & Lodges in San Luis, einem kleinen Dörfchen direkt über Meran! Die kleinen Holzhäuser der Anlage sind Teil einer naturbelassenen Landschaft – ein Schritt vor die Tür, schon steht man im Grünen und atmet frische, klare Tiroler Luft ein.

Hier war auch der Startpunkt meiner zahlreichen Unternehmungen, von denen zumindest eine einen durchaus historischen Hintergrund hat: Durch Meran führt nämlich der ‚Sissi Weg‘, der nach der uns allen so bekannten österreichischen Kaiserin Elisabeth benannt ist. Doch dieser kleine, beschauliche Wanderweg durch die Natur trägt nicht nur ihren Namen, sie hat ihn anscheinend auch regelmäßig genutzt!

Die liebe Sissi war zu mehreren Winterkuraufenthalten im Meraner Land und residierte damals, im 19. Jahrhundert, auf dem circa 3 Kilometer von Meran entfernten Schloss Trauttmansdorff. Und entlang dieser Strecke von der Stadt zum romantischen Schlösschen führt nun schon seit einiger Zeit der ‚Sissi Weg‘, der mit den schon genannten 3 Kilometern länge in einer Stunde locker zu bewältigen ist, wenn, ja wenn man nicht an einem der zahlreichen Zwischenstopps länger stehen bleibt.

Auf der beim Kurhaus in Meran beginnenden Strecke kommt man nämlich an 3 weiteren Schlössern vorbei, die alle direkt einem alten Heimatfilm entspringen könnten – ne geile Sache! Übrigens: Falls ihr euch fragen solltet, weshalb ich hier keine Fotos des ‚Sissi Weges‘, der anderen Schlosser oder der Natur zeige: Ich war wirklich zum Abschalten da, meine Kamera habe ich deshalb bewusst in meiner Unterkunft gelassen – war auch mal schön!

Und damit endet auch mein zweiter Reisebericht über das Meraner Land. Einen dritten Besuch habe ich schon in Planung – so wie ich mich kenne, wird er wieder relativ spontan ausfallen. Aber natürlich wird’s dazu auch wieder eine Nacherzählung geben, die Landschaft ist nunmal viel zu schön, um nicht über sie zu berichten!

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Willy Dr. Lima

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