Über den Dächern Frankfurts: The LIVE-Machine Cast #1 by Philipp Wolf

Hoch über den Dächern Frankfurts strahlt die Sonne und wirft damit das genau passende Licht auf den Start unserer neuen Reihe des LIVE-Machine Casts. Zum Auftakt stellt sich der Frankfurter DJ und Produzent Philipp Wolf hinter die Decks und stapelt Lieblingslied auf Lieblingslied und Houseperle auf Houseperle.

Philipp Wolf ist sozusagen die Straightness in Person. Gefühlt hat er beruflich noch nie etwas anderes als DJing gemacht. Wenn er nicht gerade als Resident auf einer der größten Veranstaltungsreihen Frankfurts – ‚Colours’ auflegt, schiebt der Mitte Zwanziger auf Labels wie ‚CR2’ und ‚Soulful Techno’ einen Track nach dem anderen in die Clubs der Republik – „so isch Lebbe“ weiß allgemein der versierte Hesse in so einem Fall trocken zu bilanzieren. Kurz: Bei dem Typen läuft’s derzeit, kann man nicht anders sagen.

 

 

Während der Entwicklung seines DJ-Profils hat es Philipp Wolf geschafft auch als Produzent an seine Erfolge anzuknüpfen. Nach diversen Remixen für internationale Künstler aus Kanada, Frankreich und der Türkei hat Philipp Ende 2016 sein erstes größeres Release auf dem Schweizer Label ‚No Definition’ veröffentlicht. Die EP namens ‚Wild Side’ ist über alle Erwartungen hinaus in den Beatport Album Charts auf Platz 4 eingestiegen und in den Single Charts auf Platz 60.

Neben seiner Leidenschaft für die Musik, realisiert er seit kurzem gemeinsam mit seinem langjährigen Freund Marko Roth die Videoreihe „Places“. Ihre Expertise daraus, lassen die beiden nun zusätzlich in die Produktion des LIVE-Machine Casts einfließen.

 

Partner in crime: links Philipp, rechts Marko 

 

Und davon bringt der Mann hinter der Kamera eine Menge mit. Schon mit 15 Jahren begann Marko Roth als freier Kameramann zu arbeiten, ehe er sich binnen kürzester Zeit mit seinen Arbeiten u.a. für National Geographic in den Mile-High Club deutscher Travel-Fotographen knipsen konnte. Auf seinem Blog dokumentiert der Weltenbummler seine Erfahrungen aus Ländern wie dem Oman, Neuseeland oder jüngst Patagonien, denn solange der Geist und die Kultur existieren, gibt es Geschichten, die es wert sind erzählt zu werden, wie er selber auf seiner Seite schreibt. Mit seinen gerade mal 22 Jahren ist Marko daher längst in der Welt zuhause, mit dem Herzen aber, blieb er immer auf dem Boden.

Ähnlich bodenständig, fast schon schüchtern gibt sich daher auch das Set, das Philipp Wolf für die Premieren-Ausgabe des Machine Casts gezaubert hat. Ziemlich am Anfang des Mixes kommt das Original von Gabriel Ananda und Reinier Zonnevelds „Got Me“. Schön. Voll schön. Wie der ganze Mix: Schleicht sich zärtlich, klar, in dein Ohr. Fein abgestimmt, fühlt sich gut an und bietet angenehme Wärme, die passender nicht über den Dächern Frankfurts an diesem Nachmittag hätte wirken können.

 

 

Weitere Infos zu Philipp findet Ihr auf Spotify, lasst ihm ein „Daumen hoch“ bei Facebook und ein Herzle bei Soundcloud. Logisch, dass ihr auch unbedingt Marko folgen solltet: Auf seinem Blog, auf Facebook und auf Instagram.

Tracklist gibt’s wie immer gleich hier:

1 Close These Curtains (Stimming Remix) – Yoko Duo
2 Magical Realism – Lehar
3 Got Me (Original Mix) – Gabriel Ananda, Reinier Zonneveld
4 Ten (Original Mix) – Solee
5 Cloud Generator – Kink
6 Horizon – Lehar & Musumeci
7 Leave The Light On (Kidnap Kid Remix)
8 Pallas (feat. Miroir) – Nick Devon
9 Lexar – Several Definitions
10 Sorrow (feat. Bon Homme) – Alex Niggemann

Über den Autor

Markus Mack Ich verstehe die Frage nicht.

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