„Nur kurz zum Bäcker“ – Ein Radfahrer wehrt sich gegen falschparkende Autos

Der Streit zwischen Auto,- und Radfahrern ist vermutlich so alt wie die Straße selber. Mal sind es die Radler, die auf dem Bürgersteig fahren, mal sind es Karren, die den Radweg blockieren – und natürlich ist immer der andere schuld, sollte es dann mal krachen. Für bundesweites Aufsehen sorgte letztens ein Unfall, bei dem ein 55-Jähriger Radfahrer in Berlin gegen die unachtsam geöffnete Autotür eines im absoluten Halteverbot parkenden Porsche krachte und sich dabei tödliche Verletzungen zuzog.

An dieser Stelle möchte ich euch wärmstens den Artikel unserer Freunde der Blogrebellen „Ist das Fahrrad Berlins tödlichstes Fortbewegungsmittel?“ ans Herz legen.

Dieser Fall zeigt abermals, dass die meisten Regeln im Straßenverkehr (ungeachtet hier und da fragwürdigen Bürokratiewahnsinns) schon ihren Sinn haben. Da ist es egal, ob „man eben schnell was bei der Post“ oder den kleinen Thorben-Hendrik in der Kita einwerfen muss. Halteverbot bedeutet Halteverbot – und ein Missachten dieser Regeln kann (wie obiger Fall zeigt) im Zweifel Leben kosten.

Um darauf noch einmal aufmerksam zu machen, hat sich ein Kölner Kommunalpolitiker einen kreativen Protest einfallen lassen und sein Lastenfahrrad einfach auf der Straße abgestellt. „Nur kurz zum Bäcker“ – is klar.

via Urbanshit

Über den Autor

Markus Mack Ich verstehe die Frage nicht.

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