The Beep – Count To Seven (Anthony Drawn Remix)

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Anfang diesen Jahres brachte ‘The Beep‘ über Sichtexot seine erste LP mit dem Titel ‘Reykjavík‘ heraus.
Der Produzent, dessen Name über den Kreis der Beat-Szene hinaus vielleicht noch nicht in aller Munde ist, kann sich in seiner musikalischen Laufbahn dennoch mit einem recht ansehnlichen Repertoire an Veröffentlichungen und Kollaborationen mit Künstlern wie Audio88, Yassin und Casper behaupten.
Nachdem er im vergangenen Jahr sein zweites Beat-Tape über Sichtexot herausbrachte und in Köln am alljährlichen Beat BBQ teilnahm, veröffentlichte er nun auch seine erste Langspielplatte über eben jenes Label, ein Album, auf dem auch die musikalische Entwicklung des Technik-Nerds deutlich wird. Der vorher eher Sample-basierte Sound von ‘The Beep‘ wird nun erweitert durch den Einfluss akustischer Instrumente wie der Sansula, des Glockenspiels oder der Gitarre, untermalt durch die Klänge von Vintage-Synthies und impulsiver Drum-Computer-Patterns.
Die neuen Klangwelten, denen ‘The Beep‘ auf seinem Album Ausdruck verleiht, stehen in der Tradition von Künstlern wie ‘Bonobo’ oder ‘Clams Casino’. Ohne sich selbst im Pathos zu verlieren oder sich Hip-Hop-Klischees einzuverleiben, kreiert er einen zugleich atmosphärischen als auch hypnotisch-nostalgischen Sound für die kalten Tage, inspiriert von der eisigen Idylle Islands und der Abgeschiedenheit der Nächte im Studio zuhause.

Momentan arbeitet ‘The Beep‘ mit anderen Künstlern an einer Remix-EP von ‘Reykjavík’. Und nun haben wir von Dressed Like Machines die große Ehre, euch den zweiten Song aus eben dieser EP zu präsentieren, den Remix ‘Count To Seven‘ von Anthony Drawn, dessen Name euch vielleicht bereits im Zusammenhang mit Luk&Fil zu Ohren gekommen ist.

Anthony Drawn überzeugt dabei mit der sphärischen Leichtigkeit seiner Synthesizer-Kompositionen, von melancholischem Saxophon und komplexen Sound-Arrangements durchbrochen, die einen in tagtraumähnliche Trance-Zustände versetzen und selbstvergessen durch die eigene Gedankenwelt treiben lassen.

Viel Freude damit!

Das Album könnt ihr, wie gewohnt, bei Sichtexot, HHV und Vinyl Digital bestellen. Über Informationen zur Remix-EP halten wir euch natürlich auch auf dem Laufenden.

Love Like Machines #2: Teufelskreis

Love Like Machines (LIM) ist die erste Kolumne auf drlima.net. LIM spielt meistens in Berlin, aber immer in euren Köpfen & somit überall. LIM widmet sich der Liebe & damit allem von Kopfkino bis Herzklopfen. LIM lügt nicht. LIM fühlt. Und, zu guter Letzt: LIM ist aus der Sicht einer Frau. Nichts für ungut, Männer, ihr seid nicht an allem Schuld.

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Foto by Alexander May

Der letzte LIM zum Thema Affäre schloss mit den Worten, dass die Hoffnung zuletzt stirbt. Dass aus Affären mehr werden kann. Kann. Manchmal. Denn Obacht, Liebe jibt`s nicht zu verschenken. Nur die Harten komm in Garten. Und nur die, die durchhalten und den Kreis voll machen, bekommen ihre Chance auf ein schmalziges, triefendes Happy End. Oder eben auch nicht. Welchen Kreis vollmachen? Den hier:

0 Uhr:
Ihr seid mitten drin in eurem Tächtelmächtel. Es plätschert so vor sich hin. Alles kann, nichts muss. Dann sagt sie, mir reicht das nicht, ich möchte mehr und er antwortet mit, ich hab dir gleich gesagt woran du bei mir bist, mehr ist nicht drin. Soweit, so bekannt. (Detaillierte Ausschmückungen finden sich in LIM #1 Affären)
Dann passiert das, was wirklich immer kommen muss – sofern die Frau den allgemeinen Regeln zu „wie mache ich ihn doch noch klar in xy Minuten, Stunden, Tagen, Wochen“ folgt.
3 Uhr:
Sie geht auf Tauchgang. Sie schnallt sich die Brille schmatzend aufs Gesicht, steckt den Schnorchel in den Mund und begibt sich auf unbestimmte Zeit in eine andere Welt. Dorthin, wo sie sich ablenken, wo sie wieder atmen kann, wo sie Frieden findet. Doch hoppla, hier gibt es ja auch andere süße, kleine und starke, große Fischis. Unser Teich ist gar nicht so klein, wie wir immer dachten. Nicht selten lässt Taucherfrau vorübergehend einen anderen ins Netz gehen. Was natürlich zum Manöver dazu gehört, denn was kann sie dafür, dass dem Typen den sie eigentlich will, gerade die Sauerstoffflasche für einen gemeinsamen Tauchgang ausgegangen ist?
Man könnte es auch weniger metaphorisch beschreiben. Unsere Omas und Mütter nannten es „kalte Schulter zeigen“ und wussten damals noch nicht, wie wir dieses simple Vorgehen beim Kampf um einen Mann perfektionieren werden würden. Sich einfach nur zurückziehen? Paah, für den besonders dramatischen Moment wird der Typ nach dem ersten Viertel aus facebook- & whatsapp-Listen gekickt. So läuft das heute. Was los.
6 Uhr:
Mann bekommt das natürlich mit. Irgendetwas ist komisch, dass Häschen meldet sich gar nicht mehr, antwortet nicht und geht mit anderen Rammlern feiern. Hallo? Das kann Mann nicht akzeptieren. Die Verbindung muss wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Das starke Geschlecht zieht nach und erkundigt sich bei seiner Teilzeit-Liebsten wie es denn so geht, was die Wochenendpläne vorsehen und wann man sich das nächste Mal trifft.
These: Frauen würden nicht abtauchen, wenn Männer nicht genau das brauchen würden. Aber zahlt diese Behauptung nicht am Ende in die Überlieferungen aus der Steinzeit ein? Frauen dürfen keine allzu leichte Beute sein, weil Männer jagen wollen? Ist es wirklich so einfach?
9 Uhr:
Wir geben nach, knicken ein und bewegen uns von halb auf dreiviertel, von 6 auf 9 Uhr. Wir fragen uns, was die Masche unserer Großmutter nützt, wenn danach eh alles wieder ist wie vorher? Aber gut. Wir üben uns im Geduldig sein. Schließlich ist das der Mann, mit dem wir zusammen sein wollen. Das wird schon alles noch. Er wird schon noch sehen, was er an uns hat. Doch dann fällt uns plötzlich wieder dieser Bekannte ein, der neulich erst gesagt hat: „Wir Männer sind bequem. So lange uns die Frau die Pistole nicht auf die Brust setzt, machen wir eben noch sechs Monate weiter wie bisher.“
Ladies, es ist 9 Uhr und ihr habt die Schnauze voll? Dann entscheidet euch und zieht den Revolver! Die richtig toughen Frauen, die die sagen, was sie meinen und dann auch konsequent sind, drücken ab und lassen ihn zurück. Alle anderen, die Überzahl, drückt ihm den Kolt zaghaft unters Kinn und spricht noch einmal eine gut gemeinte Warnung aus: wenn du dich nicht entscheidest, bin ich weg.
12 Uhr – Das Ende, der Anfang:
Ha, ehe wir uns versehen, sind wir auch schon eine Runde rum. Der Kreis ist voll. Die Torte verschmaust. Es schlägt 12. Und nun? Wie geht`s weiter? Hm… Warum nicht einfach noch einmal von vorne anfangen? Weil`s so lustig war? Tick tack tick…
Aber ey, wie anfangs eingeleitet, kann am Ende alles gut werden. Es gab schon Pärchen, die sich nach mehrmaligen Umrunden und chronischem Drehwurm wirklich noch in größter Zuneigung und Verbundenheit das Ja-Wort gaben. Voll schön. Wäre der Weg dahin doch nur nicht so nervenaufreibend gewesen. Um es also etwas abzukürzen: liebe männliche Schnubbis, seht euch eure aktuelle, ungezwungene Weggefährtin noch einmal genau an. Wollt ihr mit der Perle auch noch in zwei Monaten chillen, dann macht das. Auf Ansage. Im TV hieß es neulich so schön: es geht nicht darum, mit wem du die Samstagnacht verbringen, sondern mit wem du den Tag danach erleben möchtest. Break the circle. Hard.

John Lennons Imagine, illustriert als Comic

Kann man so machen. Einfach perfekt.

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via Schlecky

Wir stellen vor: Eridan Clothing – das Label aus der Hood hat was zu verschenken

Geballte Männerpower, ist, woran ich denke, wenn es um das folgende junge Label geht. Hier steckt nicht nur ein junger, kreativer Macher hinter dem Projekt und nein, auch nicht drei oder vier, sondern gleich fünf Burschen die vor Ideen und Tatendrang nur so strotzen. Eridan Clothing  – mehr Hood als Robin und du zusammen.“

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Ihre Hood, war 2009 der Ort, wo alles begann.  Da man in Brandenburg schon immer gut vernetzt war, kam der Eine zum Anderen und es fanden sich innerhalb von vier Jahren schließlich alle heutigen fünf Mitstreiter. Damals noch vor den Toren der Hauptstadt, hat mittlerweile nicht nur Eridan Clothing nach Berlin rüber gemacht, sondern mit dem Brand auch seine Hood.

Jeder tut hier was er am besten kann. Sich um die Produktion der heißen Ware kümmern, Kontakte pflegen, die Website samt Online-Shop und Blog bauen, Fotos machen, Clips drehen oder eben die Designs entwickeln. Letzteres übernehmen hier gleich drei Grafiker, die die Motive quasi direkt aus der Feder auf das Shirt bringen. Ihren spielerischen, aufwändigen Zeichnungen sieht man den Einfluss aus Streetart und Graffiti an. Die Herren können eben nicht nur Beton, sondern auch Baumwolle. Denn Age Age, einer der Grafiker, ist auch als Streetartist erfolgreich und konnte einen der populärsten Berliner Straßen-Künstler für ein gemeinsames Motiv überzeugen: Prost. Da das Kollabo-Shirt der beiden gerade im Sale ist, solltet ihr euch besser beeilen.

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Doch damit nicht genug: auch in der BMX-Szene haben sie ihren Anker ausgeworfen. Eridan kann sich nicht nur über ein Sponsoring der deutschen BMX-Profi`s Stefan Pauli und Daniel Juchaz freuen, sondern ebenfalls darüber, dass die beiden ihr Label auch auf internationalen Contests präsentieren werden. Wer Stefan und Daniel beim Rampenbau und Sonntags-Springen in Action sehen möchte, denen sei ein Besuch vom Eridan-Blog empfohlen.

Wenn man sich das alles so anschaut, scheint der Zusammenhalt bei diesen “urban minded”, jungen Wilden einfach riesig zu sein. Aus allen Ecken kommt Support. Jeder will irgendwie helfen, mitwirken, das Baby wachsen lassen. Der Antrieb hinter ihrem Projekt lässt sich wohl am Besten mit einem Wort beschreiben: Freundschaft. Und weil diese so wichtig ist und wir euch mögen, haben wir uns zwei sweete Aktionen ausgedacht.

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Gemeinsam mit Eridan Clothing verlosen wir eines unserer absoluten Lieblingsteile: die Grizzly Collage Jacke. Was ihr dafür tun müsst: den Beitrag liken und uns in den Kommentaren sagen, wo sich eure Hood befindet + welche Größe ihr braucht. Doch damit nicht genug. Eridan schmeißt die Fuffis heute durch den Club und schenkt euch zu jeder Bestellung im Online-Shop entweder Beanie oder Kette. Gebt dafür bei eurer Order im Kommentarfeld einfach ein, welches Goodie es für euch sein darf und freut euch schon jetzt auf die Lieferung. Wir wünschen viel Glück und viel Spaß beim Ordnern. Prost! 

Dinge, die billiger als WhatsApp sind

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Die Woche ist geprägt von tragischen Nachrichten aus Kiew, dem supergeilen Edeka Werbe Clips und natürlich dem Kauf von WhatsApp durch Facebook. Letzteres führte dazu, dass massig Leute von dem populären Messenger aus Sicherheitsgründen abspringen und sich ein neues Nest suchen. Schließlich ist jetzt Mr. Zuckerberg Herr der Daten von 450 Millionen Nutzern. Die hatten auch einen stolzen Preis von 19 Milliarden US Dollar. Kann man machen. Muss man aber nicht. Er hätte auch folgende Dinge kaufen könne. Ein paar Jungs haben den Tumblr  der Woche erstellt.

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