Bausa im Interview über Hater, Stripperinnen & Drummer

Er ist der B-B-B-Bausa. Mehr muss man eigentlich auch nicht sagen, denn niemand ist aktuell so sehr in aller Munde, wie er. Vor genau zwei Wochen hat der Rapper aus der Nähe von Stuttgart sein Debütalbum „Dreifarbenhaus“ veröffentlicht. Wir haben uns mit ihm in der Berliner Baumhaus Bar getroffen.

Traditionelle Einstiegsfrage: Was hast du heute schon gegessen?

Ich war heute beim Inder und habe dort Buddha Chicken gegessen. Zum Frühstück hatte ich ein Müsli, weil ich heute Morgen nicht viel Zeit hatte. Aber eigentlich achte ich überhaupt nicht auf meine Ernährung. Ich esse immer das, worauf ich Bock habe.

Kurz bevor dein Debütalbum veröffentlicht wurde, kam das Video zu „Tropfen“ schon auf über 600.000 Klicks. Dabei kannte dich viele vor einem Jahr noch gar nicht. Das ging jetzt alles ziemlich schnell, oder?

Ich freue mich natürlich sehr, dass das jetzt so guten Anklang findet und die Resonanzen so positiv sind. Trotzdem fühlt es sich für mich nicht verwunderlich oder überraschend an, weil ich sehr bedacht sehr lange darauf hingearbeitet habe. Ich war ja auch vorher noch auf als Support mit auf zwei großen Touren. Es sind also einfach die Früchte, die ich jetzt, nach langer Arbeit, ernten kann.

Bei den zwei Touren sprichst du von Kontra K & der „Palmen aus Plastik“ Tour von RAF Camora & Bonez MC. Wie kam es dazu?

RAF habe ich über Mauli kennengelernt, weil der ihm Songs von mir gezeigt hat, die Raf sehr gefeiert hat. Dann haben wir uns getroffen. Bei ihm stand die Tour an, die anfänglich als Zusatz zur Ghost-Tour geplant war. Erst im letzten Moment wurde die Tour dann zur „Palmen aus Plastik“ Tour geswitcht, da stand ich aber als Support dann schon fest. Mit den beiden unterwegs zu sein, war eine sehr schöne Erfahrung. Bei Kontra K kam der Kontakt über seine Booking-Agentur zustande. Ich hatte Kontra aber auch vorher schon mal über Raf kennengelernt. Wir haben uns alle super verstanden.

Capo hat damals deine erste EP veröffentlicht und generell bekommst du viel namhafte Unterstützung aus der Szene. Hat dir das vieles erleichtert?

Da spielen viele Faktoren rein. Unteranderem natürlich auch die Features. Die entstehen aber nicht, weil ich irgendjemanden auf die Nerven gehe oder Geld dafür bezahle, sondern weil ich die Leute kenne und wir einfach Bock haben, zusammen Musik zu machen. So ist jedes Feature bisher entstanden, und das ist für mich total vertretbar. mehr!

Videointerview: Disarstar über „Minus X Minus = Plus“, Schule, Tua, Antifa uvm.

Seit vergangenem Freitag ist endlich das neue Disarstar Album „Minus X Minus = Plus“ käuflich zu erwerben. Zwei Tage vor dem Release hatte ich  persönlich die Chance mit dem jungen Herrn zu sprechen und ihm ein paar Fragen zu stellen. Herausgekommen ist dabei ein ziemlich interessantes Gespräch über seine Platte, die aktuelle Schulzeit, seine Gefühle, sein Image und vieles mehr. Viel Spaß damit und hört euch unbedingt mal das Album an – es lohnt sich!

Videointerview: Milky Chance über Sojamilch, Klischees & „Blossom“

304.390.000. Sprecht diese Zahl laut aus und lasst sie euch auf der Zunge zergehen. Denn das sind die Klicks die das Video zu „Stolen Dance“ von Milky Chance seit 2013 erzielt hat. Man bemerke an dieser Stelle außerdem, dass das Video nur ein Jahr nachdem sie gemeinsam in Kassel das Abitur machten (natürlich mit einem Leistungskurs in Musik) veröffentlicht wurde. Und zack, erschien im gleichen Jahr auch noch ihr erstes Album „Sadnecessary“ (inklusive der Erfolgssingle). Tja, und der Rest? Der ist Geschichte …

Denn Milky Chance gelten seitdem als deutscher Exportschlager der Musikbranche. Mit ihrer Musik haben sie sich in den letzten Jahren einmal um den Erdball gespielt, waren u.a. in Australien, Südafrika und den USA. „In Amerika denken viele, wir wären aus Kalifornien“, erzählt uns Clemens im Interview. Außerdem haben wir uns im Rahmen ihrer zweiten Album-VÖ „Blossom“ mit Milky Chance über Fitness, Fernreisen & den Frühling, unterhalten. Um Sojamilch, Napflix und Klischees ging’s aber auch:

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Interview: Liam X über das schlaflose Berlin, Tinder & seine EP

Liam X hat schon mit Bon Iver, The National oder Woodkid zusammen gearbeitet. Und er war schon mit Honne, Gold Panda und OK Kid auf Tour. Mit dem Sänger letzterer Band, Jonas aka Egon Holz, hat er auch gleich noch ein Video produziert, das nicht besser zur aktuellen Zeit passen könnte. „Herbst“ heißt es und versteht sich als Alarmsignal für eine Gesellschaft, in der sich Rechtsradikalität und Fremdenhass wieder ausbreiten (Video siehe unten).

Das Video ist außerdem ein Vorbote auf das Album, das nächstes Jahr im Frühjahr erscheinen wird. Wir haben den Musiker getroffen und uns mit ihm über seine letzte EP „Lass es zu“, die im Juli erschien, übers sich Zeit nehmen und Tinder gesprochen:

Was hast du heute schon gegessen?

Es ist Dienstag morgens und ich habe gerade einen Soja-Joghurt mit Müsli und Obst gegessen und dazu einen Kaffee schwarz.

Seit deiner letzten EP „Erstmal für immer“ ist ungefähr ein Jahr vergangen. Was hat sich seit dem für dich verändert?

Eigentlich so ziemlich alles. Es war der erste Release über mein eigenes Label und ich war mir am Anfang noch nicht so sicher, ob es die richtige Entscheidung war – mittlerweile weiß ich aber, dass es genau so sein sollte. Die EP hat mir viele Türen zu Musikerkreisen geöffnet und vor allem viel zu meiner Selbstfindung beigetragen.

Warum ist es kein Album geworden? Bzw. wann ist mit diesem zu rechnen?

Es war einfach noch viel zu früh für ein Album. Ich möchte das Album gerne mit Singles und EP’s so gut wie möglich vorbereiten und es auch erst veröffentlichen, wenn ich mir sicher bin, dass es mich als Künstler und Musiker zu 100% widerspiegelt. Ich glaube ein „perfektes“ Album im technischen Sinne gibt es eh nicht, aber darum geht es mir auch überhaupt nicht bei Musik. Es muss einfach authentisch sein, dann ist es „perfekt“. So wie es im Moment aussieht, werde ich aber das Album im Frühjahr 2017 veröffentlichen.

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