Wie man richtig zu AC/DC’s “Thunderstruck” tanzt

Vergesst bitte alles was ihr bisher gesehen und gedacht habt, wie man sich zur Musik von AC/DC bewegen muss, denn nur SO geht es.

via Neatorama

Egotronic haben kein Bock auf Nazis: Die Band der Vollidioten

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Na, wer könnte wohl gemeint sein, wenn man von der Band der Vollidioten spricht? Interpretationsspielraum wird jedenfalls geboten und somit haben die Electropunker von Egotronic gemeinsam mit dem Crackhuren-Chor ein lyrisch kritisierendes Werk auf den Markt geschmissen, welches vielen aus der Seele sprechen dürfte. Für das Musikvideo wurden Individuen aus allen gesellschaftlichen Schichten versammelt um Hand in Hand, gemeinsam diese banalen, wenn auch wahren Worte zu sprechen.

Es geht nicht nur darum, dass jemand aus der Band mal organisierter Nazi war, es geht nicht nicht nur um das extrem nationalistische Milieu, aus dem die Band kommt und auf das sie sich immer wieder stolz bezieht. Es geht darum, dass sie nach wie vor in ihren Texten offen eine völkische Blut und Boden Ideologie besingen. Wer das toleriert oder verharmlost, sich nicht abgrenzt – oder gar noch versucht, daran Kohle zu verdienen – ist entweder komplett merkbefreit, beschämend skrupellos oder sympathisiert selbst mit diesem rassistischen Weltbild.

 

Egotronic sind bald auf Tour und wenn ihr sie sehen wollt, könnt ihr euch an folgenden Konzerten beteiligen:

23.10.2014 Rosswein – JuZe
24.10.2014 Wien – Arena
25.10.2014 Graz – Explosiv
31.10.2014 Erlangen – Ewerk
01.11.2014 Marburg – Trauma
06.11.2014 Bremen – Tower
07.11.2014 Schwerin – Komplex
08.11.2014 Kiel – Alte Meierei
13.11.2014 Jena – Kassablanca
14.11.2014 Wiesbaden – Schlachthof
15.11.2014 Pforzheim, Küpferdächle
27.11.2014 Kassel, Schlachthof
28.11.2014 Trier – Exhaus
29.11.2014 Osnabrück – Kleine Freiheit
04.12.2014 Halle – VL Ludwigsstraße 37
05.12.2014 Innsbruck – PMK
06.12.2014 Ravensburg – 47 Grad Festival

 

13 Jahre danach: Der “Because I Got High” Positive Remix von Afroman

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Wenn man liest, dass Because I Got High von Afroman nun schon 13 Jahre alt ist, macht man sich echt Gedanken über sein Alter und wie schnell die Zeit vergeht. Ich weiß noch, wie der Track damals in unserem Jugendzentrum hoch und runter lief. Das waren noch Zeiten. Und in dieser Spanne, hat sich so einiges verändert was den Marihuana-Markt angeht.

Hier in Deutschland tut sich zwar eher weniger, drüben in den Staaten dafür umso mehr. Und damit das auch weiter so läuft, hat Afroman nun eine zeitgemäße Version mit angepasstem Text veröffentlicht. So wird darüber gesungen, wie das pflanzliche Mittel gegen Angststörungen oder Depressionen hilft und was die Vorzüge gegenüber dem Genuss von Alkohol sind.

Der Positive Remix entstand in Zusammenarbeit mit Weedmaps und der NORML (National Organization for the Reform of Marijuana Laws).

via

Ansage von Haftbefehl: Saudi Arabi Money Rich

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Wem Haftbefehl nichts sagt, der hat wahrscheinlich auch noch nie etwas vom Babo gehört, ein Wort, welches durch Haftbefehl in der deutschen Sprache an Aufmerksamkeit gewann und 2013 sogar zum Jugendwort des Jahres gewählt wurde. Er spielt bei den ganz Großen mit und ist nun schon seit 5 Jahren präsent in diesem Genre. Bereits drei Alben hat er in dieser kurzen Zeit produziert und mit dem nächsten steht der gebürtige Offenbacher bereits vor der Tür.

Dabei trägt das Album »Russisch Roulette« den Namen des mitunter tödlichen Glücksspiels nicht ohne Grund. Es ist ein kompromissloses Album, tiefgründig und durchgeknallt – aber auch gefährlich. Zwischen Hochs und Tiefs, zwischen Glück und Pech, zwischen Leben und Tod. So wie Haftbefehls Leben.

Die Jahre, Tage und Augenblicke haben sich gedreht wie ein Karussell, ja, vielmehr noch wie die Trommel mit der einen Kugel im Revolver. Aufhören? Drehen, abdrücken. Weitermachen? Drehen, abdrücken. Weitermachen.

Das Musikvideo zu Ihr Hursensöhne / Saudi Arabi Money Rich ist gerade vor ein paar Tagen erschienen und weist Haftbefehls Hater direkt mal in die Schranken.

Psaiko.Dino & Basti über das Cro-Buch, Schnapsideen & “Ja Ja Ve Ve”

Seit dem 08.10.2014 gibt es ein Buch über den Rapper mit der Panda-Maske. Geschrieben wurde es von Sebastian Andrej Schweizer, einem der Gründer des Labels Chimperator, und Psaiko.Dino, Cro`s DJ.
Ich habe die beiden über “Easy does it – Cro, die Maske und der ganze Rest” zum Gespräch getroffen und darf nun behaupten, schon mal mit Psaiko.Dino telefoniert zu haben.

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Wie fühlt es sich an, zu wissen, dass das eigene Werk nun in den Bücherregalen dieses Landes steht & die Amazon-Verkaufsränge (in den Kategorien: Musiknote, Biographie & Kultur) anführt?

Psaiko: Also ich finds saustark. Jetzt erntet man, was wir vor einem Jahr als Schnapsidee gesät haben. Aber ich fand zum Beispiel den Moment krasser, als ich das Buch und das Hörspiel gestern zum ersten Mal in der Hand hatte. Ein Release-Termin ist halt auch einfach nur ein Datum, ab dann das Buch erhältlich ist.

Wirst du denn los gehen & dir ein Exemplar kaufen?

Psaiko: Nö, ich bekomms ja gratis.

Basti: Ich habe fünf Stück vom Verlag bekommen und habe jetzt nur noch zwei. Wenn die weg sind, hole ich mir vielleicht auch eins. Ist bestimmt schon eine Erfahrung, sich das eigene Buch zu kaufen.

Psaiko: Also ich würde mir fünf Stück kaufen, wenn es heißt, es fehlen noch fünf bis zum „Goldenen Buch“.

Ihr habt gerade erwähnt, dass Projekt ist als Schnapsidee entstanden. Im wahrsten Sinne des Wortes? Wart ihr so richtig schön hackedicht?

Basti: Hackedicht waren wir nicht, nee. Wir haben beide immer mal wieder darüber gesprochen ein Buch zu schreiben und haben dann auch bald erste Texte ausgetauscht. Allerdings ist uns recht früh bewusst geworden, wie viel Arbeit das ist. Also haben wir uns überlegt, schreiben wir doch einfach ein Buch zusammen. Dann haben wir beide weniger zu tun.

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