The Machine Cast #79 by Nikolas Noam

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Und los geht’s in die nächste lang ersehnte Stunde voll frischer Mukke! Um den schönen Spätsommer zu würdigen, hauen wir euch noch ein paar smoothe Sounds aus dem schönen Osten Deutschlands raus: Unser neuer Machine Cast Nikolas Noam verzaubert mit seinem ästhetisch verschnackeltem Techno die Ohren eines jeden Zuhörers.

Die Musik liegt ihm sozusagen im Blut. In seinen jungen Jahren fing er an mit dem Klavier zu musizieren und als Teenager verausgabte er sich hinter dem Schlagzeug in Deathmetal- und Hardcorebands. Bis er die Liebe zur elektronischen Tanzmusik entdeckte, in der er sich vollends verwirklichen und seine Musik vollkommen selbstbestimmt gestalten konnte.

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The Machine Cast #78 by MOLOKO+

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Im neuen Drlima Machine Cast #78 stapelt der Stuttgarter Journalist, DJ und WHITE/NOISE-Resident Stefan Sommer, aka. MOLOKO+, Lieblingslied auf Lieblingslied und Houseperle auf Houseperle. Entstanden ist ein rund einstündiges Set – Oszillierend zwischen Dekmantel-Techno, Acid-House und blubberndem 80ies Wave. Das Mitglied des RITUAL:DIGITAL-Kollektivs fräst sich durch drei Jahrzehnte elektronischer Musik und versammelt neben den neuesten Releases von Labels wie Keinemusik, Innervisions oder Permanent Vacation auch einige Klassiker wie Redshapes majestätisches Meisterwerk „Tel Aviv.“

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The Machine Cast #77 by La Fine Equipe

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Uh la la. Für unseren Machine Cast #77 hat sich hoher Besuch aus Frankreich angemeldet. Während dort gerade gegen den Ball getreten wird, kickt das Team um La Fine Equipe für diese Ausgabe unserer Podcastreihe einen messerscharfen Bass direkt in das generische Zentrum der schlechten Musik. Vollendet wird ihr Spiel mit einer akustisch-butterweichen Flanke, die unhaltbar in den letzen Winkel eurer Gehörgänge landet. Game on!

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The Machine Cast #76 by BONDI

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In unserem Machine Cast #76 trifft Techno auf Indie. Gut, der ein oder andere wird sagen: „Gab es schon alles.“ Ja, so aber nicht! Denn bei BONDI herrscht hypnotische Extase mit einem nahezu ausufernden Live-Feeling. Ihre Tracks elektrisieren das Herz und die (Tanz)Beine gleichermaßen. Irgendwo zwischen Band und DJ-Duett begeistern BONDI mit fettem Live-Equipment wie Drums, Synthy und Gitarre, sowohl auf der Bühne als auch im Studio. Dabei gehen nicht nur die Vocals des Frontmanns unter die Haut, sondern auch die sich in Wellen aufbauenden Grooves der zwei Berliner.

Die Produktionen von BONDI dürften in einem DJ Set genauso gut funktionieren wie auch im Player unterwegs. Ihre Gigs könnte man als sympathisches Rave-Konzert umschreiben: Hier wird auf der Bühne tatsächlich live etwas hergestellt und nicht nur per Play-Taste abgerufen, Herr Guetta! Falls es euch nicht schon auf Fusion und Co. geglückt sein sollte BONDI live zu erleben, gibt es jetzt erstmal einen exklusiven Mix auf die Ohren. For your body and soul! PS: Wer mehr über die Boys erfahren will, liest einfach weiter.

Wie würdet ihr selbst kurz und knapp eure Musik beschreiben?

Alex: Unsere Musik ist eine Fusion aus Techno/House/Deep House und anderen Genres sowie Blues, Soul, Alternative Rock.

Daniel: So etwas ist immer schwer in Worte zu fassen, am besten man schaut auf unserer Soundcloudseite vorbei und verschafft sich selbst einen Eindruck! Wenn ich es doch versuchen müsste, würde ich sagen satt, groovy, melancholisch, intensiv und auch emotional.

Welche Beziehung habt ihr zu den „Drei ???“ bzw. woher stammt der Bandname BONDI?

Alex: Ich glaube Daniel kann an dieser Stelle mehr dazu sagen. Ich fand den Namen einfach toll und er passt mit seinem Wortklang zu der Musik die wir machen.

Daniel: Nach unseren ersten gemeinsamen Studiosessions haben wir relativ schnell den Entschluss gefasst, ein eigenständiges Projekt daraus zu formen. Anfänglich ist es uns auch nicht leicht gefallen einen passenden Namen zu finden. Nach vielen Überlegungen bin ich in mich gegangen und habe versucht mir vorzustellen, was ich mit unserer Musik assoziiere. Ich hatte sofort mein Work & Travel Jahr in Australien 2009 vor Augen und spürte die gleichen Gefühle und Emotionen, die ich in dem Jahr zwischen unzählig zurückgelegten Kilometern, wahnsinnig schönen Naturkulissen und unschätzbar wertvollen Erfahrungen gemacht habe. In dieser Zeit hat sich auch meine Sehnsucht nach Ferne und dem Reisen entwickelt. Die gleiche Sehnsucht, die wir auch versuchen mit unserer Musik auszudrücken. Bondi Beach ist einer der bekanntesten Strände in Sydney – Australien. Eine unglaublich spektakuläre Naturkulisse direkt in der Stadt. Der Widerspruch zwischen paradisischer Leichtigkeit und dem urbanen Leben der Großstadt mit all ihrer Kultur und ihrem Temperament beschreibt BONDI eigentlich ganz gut in einem Satz. Als ich Alex davon erzählt habe, hat er es auch gefühlt und wir waren uns einig.

Haben Live Acts wie ihr eher ein klassisches Bandverhalten im Backstage bereich? Also Tische durchtreten und Catering verwüsten oder doch ganz anders?

Alex: In unserem Fall trifft dann eher „…doch ganz anders…“ zu. Die Tische bleiben ganz und das Catering wird wenn dann erst in unseren Mägen zusammen mit Alkohol verwüstet.

Daniel: Wir sind eher froh über einen gut sortierten Backstage um kurz runterzukommen und danken es mit gutem Benehmen :)

Habt ihr ein geheimes Ritual bevor es auf die Bühne geht?

Alex: Jeder von uns hat so seine eigenen Rituale im Kopf festgesetzt bevor es auf die Bühne geht. Ich brauch z.B. meine Cola und meine Flasche Wasser ne halbe Stunde vor dem Gig und genug Zigaretten.

Daniel: Mein Ritual beginnt eigentlich immer erst auf der Bühne, indem ich noch mal kurz unser Setup checke und ein kurzes Gebet für mein altes Macbook spreche. Das Teil hat nach 5 Jahren einen ausgeprägten Charakter entwickelt und will nicht immer so, wie ich mir das vorstelle. Bis jetzt ist aber immer alles gut gelaufen :)

Ihr spielt auf Festivals wie dem Fusion oder Helene Beach Festival und auch Clubs wie dem Ritter Butzke – was rockt mehr?

Alex: Ich persönlich kann nicht definieren welches Event in welcher Location besser rockt. Jeder Club hat ja seine eigene Seele, die durch das dort arbeitende Team geformt wird und habe in meiner Summe an Erinnerungen definitiv mehr schöne als eher unangenehme und ich liebe es auf immer wieder anderen Bühnen zu stehen. Im Gesamten aber, um eine Tendenz zu geben, bin ich eher der Clubgigger, mag es also mehr in einem düsteren, dreckigen, vollen Club zu spielen als auf einem Festival.

Daniel: Ich bin da eher der Festivaltyp. Ich liebe den Sommer und gute Open Air Partys. Von den Erinnerungen der Festivals zehre ich meist noch die gesamte kalte Jahreszeit und genau diese Erinnerungen treiben mich auch an ständig neue Musik zu machen. Wobei ich sagen muss, dass zelten gehen nicht so mein Ding ist, aber das gehört halt auch dazu.

Wie vertreibt ihr euch in der Regel die Zeit im Flieger oder der Bahn wenn es auf Tour geht?

Alex: Ein Großteil tatsächlich mit Schlafen, den Rest mit illustren Gesprächen mit Daniel und dem Lieblings-Computerspiel eines jeden Dj’s, Sets mischen mit Traktor.

Daniel: Ich kann leider nicht so gut im Sitzen schlafen, deswegen meistens mit Lesen, Arbeiten oder mit Alex quatschen.Wie seid ihr als Live Act, der ja auch DJ Erfahrung hat, an den Machine Cast gegangen?

Wir haben zwar beide einen Background als Djs, jedoch wollen wir uns mit dem Projekt BONDI vor allem live ausdrücken, das heißt nur eigene Songs spielen und diese auch live auf die Bühne bringen. Für den Podcast sind wir ein wenig davon abgewichen und haben eigene Produktionen mit ein paar unserer aktuellen Lieblingsstücke von externen Künstlern zusammengemixt und ab und zu ein wenig rübergejamt. Es ist also eine Art Dj-Mix mit Liveelementen entstanden. Soweit der Plan, aber hört selbst :)

Welchen der drei Items würdet ihr auf eine einsame Insel mitnehmen und warum? 1. Gameboy 2. E-Guitar 3. Taschenmesser

Alex: Ohne die Musik würde ich zu Grunde gehen aber es wäre tatsächlich das Taschenmesser. Bis ich mir damit eine kleine Hütte gebaut, ein paar Bananen abgeschnitten und eine Akustik Gitarre gebaut hätte, hätte ich immer mein kostenloses Instrument dabei, meine Stimme.

Daniel: Schwierig, das Taschenmesser macht wahrscheinlich am meisten Sinn, aber der Gameboy soviel Spaß :) Ich würde das Taschenmesser nehmen und angenommen wir sind zu zweit auf der Insel soll Alex die Gitarre nehmen, dann ist auch gleich für gute Musik gesorgt.

Was sind eure Pläne für 2016?

In erster Linie dasselbe wie bereits 2015: Komponieren, Produzieren und Texte schreiben. Wir sind in einer stetigen Entwicklung einer Suche nach Klängen und Melodien, wir glauben das wird nie aufhören und sich Jahr für Jahr wiederholen. Außerdem freuen wir uns natürlich auf die kommende Sommer-Saison, haben wir doch solch wundervolle Erinnerungen an die Letzte und so viele verschiedene, individuelle Charaktere kennen lernen dürfen. Dies erweitert den Horizont ungemein und beflügelt einen dauerhaft. Außerdem freuen wir uns auf unsere  anstehenden Veröffentlichungen auf Einmusika, Warung Recordings, Konzeptions und WellDone! Music.

The Machine Cast #75 by Dean Demanuele

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Hände hoch für die #75: Unser Machine Cast geht in die nächste Runde und irgendwie weht hier gerade so eine dezente Mittelmeerbrise. Das liegt wohl an unserem heutigen Gast-DJ Dean Demanuele, der aus Malta stammt und sich seit einigen Jahren erfolgreich durch Europa mixt.

Seine eigentliche musikalische Reise startete in England, wo er mit Bedrock und Boxer Recordings gemeinsame Sache machte. Gefeiert von Acts wie Luciano oder Richie Hawtin zählt er schon lange nicht mehr zur Newcomer-Riege. Vor drei Jahren ungefähr zog es Dean Demanuele, natürlich, nach Berlin. Und was macht man als Producer in der schönen Haupstadt? Richtig, man gründet sein eigenes Label. Dazed & Cofused Records war geboren und damit eine neue musikalische Plattform, durch die er sich als Künstler stark weiterentwickeln konnte.

Nach dem dicken B machte er Halt in der Schweiz. Spielte einige Support-Gigs und fand mit Lee van Dowski  sozusagen seinen Partner in Crime. Gemeinsam veröffentlichten sie auf Major-Labels wie mobilee oder Noir Music. Achja, und singen kann der Mann übrigens auch noch, so entschied er sich irgendwann dazu bei seinen Live-Auftritten auch am Mic zu stehen. VORSICHT ANSAGE: Außerdem spielte er vor über 50.000 Peops auf dem Isle of MTV Konzert. Wir sagen es mal so, 2016 gibt es von Dean Demanuele noch einiges zu hören.

Jetzt solltet ihr mindestens genauso gespannt sein wie ein Flitzebogen und noch heißer als Frittenfett. Dann nichts wie los, der Play-Button ist nicht mehr weit! Gönnt euch eine Runde Dean Demanuele, exklusiv für Dressed Like Machines. UND BITTE:


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