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Ein kleiner Hinweis am Rande

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Immer mehr User wollen Musik günstig und legal herunterladen

Bild fÅr drima.net

Immer mehr User wollen Musik günstig und legal herunterladen

Über ein Drittel aller Deutschen haben im Jahr 2011 Medieninhalte im Internet konsumiert oder heruntergeladen. Im Vergleich zum Jahr 2010 ist dies ein Anstieg von 11 Prozent auf mehr als 22 Millionen Menschen.

Zu diesem Ergebnis kommt die „Studie zur Digitalen Content-Nutzung (DCN-Studie)“, die der Bundesverband Musikindustrie e. V. (BVMI) kürzlich gemeinsam mit der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) veröffentlicht hat.

Allerdings lädt nur knapp die Hälfte der User (44,2 Prozent) die Medien ausschließlich auf legalem Weg herunter. Dabei ist, laut der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU), der Erwerb von digitalen Werken über Tauschbörsen im Internet unter Umständen sogar eine strafbare Handlung.

Legale Streaming-Dienste immer beliebter

Völlig legal funktioniert ein Musik Download jedoch über Musik-Streaming-Dienste wie Spotify, die auch in Deutschland immer beliebter werden. Spotify kann hierzulande mittlerweile seit über einem Jahr genutzt werden. In dieser Zeit wurden deutschlandweit über drei Milliarden Musikstücke über den Streaming-Dienst angehört. Weltweit bringt es Spotify inzwischen auf mehr als 24 Millionen Kunden.

Spotify bietet seinen Nutzern unterschiedliche Abo-Modelle an, die – je nach Preis – verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringen. Auch kostenlos kann dort Musik gehört werden, allerdings nicht unbegrenzt und nur, wenn der User zahlreiche Werbeeinblendungen in Kauf nimmt. Die zahlungspflichtigen Abos kosten hingegen monatlich zwischen fünf und zehn Euro.

Dem User stehen bei Spotify über 20 Millionen Songs zur Verfügung, mit denen sich die Nutzer inzwischen mehr als 33 Millionen Playlists zusammengestellt haben. Von David Guetta, über Rihanna bis hin zu deutschen Stars wie Sido und Kraftklub ist definitiv für jeden Geschmack etwas dabei.

Auch Amazon will ins Streaming-Geschäft einsteigen

Kein Wunder, dass jetzt auch das Online-Versandhaus Amazon von der wachsenden Beliebtheit von Musik-Streaming-Diensten profitieren möchte. Angeblich verhandelt Amazon bereits mit Musikkonzernen, um demnächst einen ähnlichen Dienst wie Spotify anbieten zu können.

Schon jetzt können Amazon-Kunden den Cloud-Hosting-Dienst des Unternehmens nutzen, wodurch die benötigte Infrastruktur für einen Streaming-Dienst schon mal bereitstünde.

Auch Apple und Google sollen nun planen, demnächst ins Musik-Streaming-Geschäft einzusteigen. Lohnenswert wäre dies auf jeden Fall, denn allein Spotify hat – eigenen Angaben zufolge – seit Dezember vergangen Jahres rund eine Million zahlender Kunden hinzugewonnen, womit die Zahl der Abonnenten auf rund sechs Millionen angestiegen ist.

Das Konzept, bei dem ein Musik Download preiswert und legal erhältlich ist, scheint also immer mehr Fans zu finden.

Bilderquelle : flickr.com / RelaxingMusic

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